Gemeindeübergreifende Adventfensteröffnung der Kinderfreunde
Bei der Adventfensteröffnung der Wimsbacher Kinderfreunde gab es heuer erstmals eine Premiere.
Die Kinderfreunde der Nachbargemeinden Edt bei Lambach, Lambach und Stadl-Paura beteiligten sich am Ablauf sowie an der Gestaltung der Adventfensteröffnung.

Von links: Ursula Eder, Erika Hansalek, Simone und Andrea Straka, Simone Kleinbauer und Eva Hofer

Ursula Eder begrüßt alle anwesenden Gäste
Ursula Eder freute sich über den zahlreichen Besuch der Wimsbacherinnen und Wimsbacher. In ihrer Begrüßungsrede wies sie einleitend darauf hin, dass die stellvertretende Kinderfreunde-Vorsitzende Landtagsabgeordnete Roswitha Bauer auf Grund einer Terminkollision an der Fensteröffnung nicht dabei sein kann, sie sich jedoch darüber freue, dass sie dies heute übernehmen darf.


Besonders freute sie sich über den Besuch einiger Ehrengäste, allen voran Bezirkshauptmann WHR Dr. Josef Gruber, Bürgermeister Mag. Erwin Stürzlinger, die Gemeindevorstände Mag. Monika Neudorfer und Christian Pürimayr, Gemeinderat und SPÖ-Vorsitzender Ing. Edwin Kovacs sowie alle anwesenden Gemeinderäte, auch jene aus den Nachbargemeinden.

Von links: GV Mag. Monika Neudorfer, Bezirkshauptmann WHR Dr. Josef Gruber, Bgm. Mag. Erwin Stürzlinger, ARBÖ-Obmann Michael Mayrhuber, GR Stefan Radner, GR und SPÖ-Vorsitzender Ing. Edwin Kovacs und Silvia Mair
Von den Kinderfreunden Stadl-Paura und ihrer Vorsitzenden Simone Kleinbauer kam das erste Weihnachtslied „Leise rieselt der Schnee“ – musikalisch begleitet mit ihren Gitarren von Réne Kovacs, Cedric Hansalek und Sandra Straka.

Eine sehr berührende Weihnachtsgeschichte trug Erika Hansalek von den Kinderfreunden Lambach vor:
Der Stern der Hoffnung – von Barbara Pronnet
„Es war einmal ein Stern der hell und strahlend im All leuchtete.
Um ihn herum waren unzählige andere Sterne, so viele, dass er nicht wusste wo es anfing und aufhörte. Jeder dieser Sterne war so weit weg von dem anderen. Sie wussten nichts voneinander. Jeder war allein im großen dunklen Nichts.
Es verging eine Ewigkeit und er merkte dass sein Glanz langsam verblasste.
Bald werde ich sterben und mein Licht wird verschwinden und niemand wird mich vermissen. Es gibt so viele andere. Der Verbleib eines einzelnen zählt nicht. Dieser Zustand machte ihn sehr traurig und er sah keinen Sinn mehr in seiner Existenz.
Weit im dunklen Nichts war ein Planet der so blau war wie kein anderer in seiner Galaxie. Der Stern fand, dass er wunderschön aussah. Er hatte etwas Magisches, Einzigartiges an sich. Mutter Sonne strahlte auf ihn und er drehte sich im Kreis und ließ sich wärmen. Auch er war allein auf sich gestellt, die anderen Planeten waren zu weit weg. Wir sind alle allein dachte der Stern, allein im Universum.
Auf dem blauen Planeten, weit weg von dem Stern, in einem Haus unter dem Dach saß ein kleines Mädchen und sah aus dem Fenster. Sie beobachtete den Sternenhimmel. Es war klar heute Nacht, die Sterne funkelten um die Wette.
Es war der Abend vor Weihnachten. Eigentlich habe ich alles, freute sich das Mädchen, ich habe tolle Eltern und wohne in einem schönen Haus. Wir sind gesund und ich habe viele Freunde. Ich bin wirklich glücklich. Morgen bekomme ich Geschenke. Am meisten würde ich mir wünschen, dass jetzt in dem Moment ein Zeichen kommt von Gott. Der freut sich sicher auch dass morgen wieder Weihnachten ist und die Menschen zumindest an dem Tag ein bisschen netter sind miteinander. Das wäre schön, dachte sie.
Der Stern fühlte seine Zeit war gekommen. Ich werde mich jetzt auf den Weg machen und eins werden mit der unendlichen Dunkelheit im ewigen Nichts. Er ließ sich fallen und zog einen langen hellen Schweif hinter sich her. Wie ein Lichtwesen zog er durch das All und spürte plötzlich eine tiefe Zufriedenheit und Erlösung in sich.
Das kleine Mädchen auf der Erde sah diese wunderschöne Sternschnuppe. Sie war so hell und herrlich anzusehen. Sie zog wie ein Glitzerband durch die schwarze Nacht.
„Fröhliche Weihnachten, lieber Gott“ lachte das kleine Mädchen und klatschte begeistert in die Hände. Mein Wunsch ging in Erfüllung. Ich muss einfach nur fest daran glauben und genau hinsehen, dann sehe ich auch im dunklen Nichts ein Zeichen der Hoffnung. Ich danke dir.“
Die eigentliche Fensteröffnung durfte dann Marlies Tiefenthaler von den Kinderfreunden Edt bei Lambach vornehmen, das Fenster selbst wurde von Ing. Dagmar Kovacs-Kronlachner und Ursula Eder jun. gestaltet – herzlichen Dank dafür!
Abschließend wurde noch das Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“ gesungen, wiederum begleitet von René, Cedric und Sandra.
Die Wimsbacher Kinderfreunde luden im Anschluss an die Adventfensteröffnung noch sehr herzlich zu Lebkuchen, Keksen, belegten Brötchen sowie Kinderpunsch und Tee mit und ohne Rum ein – für alle anwesenden Kinder gab’s noch Süßigkeiten.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die bei der Fensteröffnung dabei waren!